Viele stellen sich die Frage, welche Kreditkarte die beste ist. Es gibt dabei verschiedene Angebote für jeden Typ. Nachfolgend kann sich darüber ausführlich informiert werden, sowie verschiedene Arten von Kreditkarten miteinander verglichen werden.

Die drei unterschiedlichen Kreditkartenarten

Bei einer kostenfreien Kreditkarte ist grundsätzlich keine Jahresgebühr zu entrichten. Dazu fallen nur geringe Gebühren bei der Bargeldabhebung oder im Zahlungsverkehr an. Für alle, die keine Zusatzleistungen benötigen, ist sie perfekt.
Was die Prepaid-Kreditkarte angeht, werden hier die Zahlungen nicht durch einen Kredit, sondern über ein Guthaben ausgeglichen. Verglichen mit der kostenfreien Kreditkarte sind hier die Gebühren meistens teurer. Daher sind Prepaid-Kreditkarten lediglich für Personen geeignet, die sonst keine Kreditkarte erhalten, wie beispielsweise für Heranwachsende oder eine Kreditkarte für Studenten oder für diejenigen, die über einen schlechten Eintrag in der Schufa verfügen.
Bei Gold- und Platin-Kreditkarten werden häufig Zusatzleistungen, wie beispielsweise der Eintritt zu den Flughafen-Lounges, Rabattsysteme und Versicherungen angeboten. Dafür sind aber hohe Gebühren zu entrichten.

Welche Kreditkartenanbieter gibt es?

Am bekanntesten sind die Kreditkarten von Visa und Mastercard, die auf der ganzen Welt am meisten Akzeptanz finden. Diese Unternehmen stehen mit dem Kreditkarteninhaber nicht im direkten Kontakt. Daher sind die Kreditkarten dieser beiden Firmen nur bei vielen Sparkassen und anderen Banken verfügbar, weil diese Kreditinstute die Lizenzen für diese Zahlungskarten erhalten haben. Für Reisen in exotische Länder ist jedoch ein Kartendoppel aus einer Visa-Karte und einer Mastercard zu empfehlen, da in manchen Fällen lediglich eine dieser Kreditkarten Akzeptanz findet.
Diners Club und American Express sind weitere Anbieter von Kreditkarten. Diese Geldkarten können direkt bei diesen Kreditkartenanbietern beantragt werden. Jedoch werden diese Kreditkarten auf der ganzen Welt nicht so häufig akzeptiert, wie die Mastercard oder die Visa-Karte.

Die vier Arten der Kreditkartenabrechnungen

Bei einer Debit-Kreditkarte wird das Geld unverzüglich von einem Kontokorrentkonto, das der Kreditkarteninhaber angegeben hat, abgebucht.
Wer über eine Charge-Kreditkarte verfügt, bei dem erfolgt die Abbuchung der Umsätze monatlich vom Girokonto. Es werden dabei keinerlei Zinsen für das abgegangene Geld berechnet für den Zeitraum, der innerhalb der Zahlung und der Buchung liegt.
Die Revolving-Variante ist vergleichbar mit einem Ratenkredit. Hier findet lediglich Monat für Monat eine Teilabbuchung der offenen Summe statt. Jedoch muss dabei mit hohen Zinszahlungen gerechnet werden. Wenn der Kreditkarteninhaber aber doch den ausstehenden Gesamtbetrag auf einmal zurückzahlen möchte, dann kann er das auch tun.
Wer im Besitz einer Prepaid-Kreditkarte ist, kann nur die Geldsumme ausgeben, die er davor auf das Kreditkartenkonto eingezahlt hat. Diese Kreditkartenart ist besonders für Jugendliche geeignet.